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„Mit Power aus der Krise“

Zutreffend ist sicher, dass wir noch nicht raus sind aus der Krise. Aber: Wir alle wollen raus und arbeiten hart daran. Viele tun das mit dem unbändigen Willen, so schnell wie irgend möglich wieder zum gewohnten Wachstumskurs zurückzufinden. Ein derart leidenschaftliches Bemühen ist gut und wird helfen.

Die Frage aber bleibt: Wo setzen wir den Hebel am wirkungsvollsten an?

Etwa bei den Lohnstückkosten? Die Lohnabschlüsse waren erneut moderat und leisten an dieser Stelle einen wirkungsvollen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland – wie übrigens nicht zuletzt von unseren geschätzten Nachbarn, den Franzosen, kürzlich bemerkt und beklagt wurde. Grotesker noch: Madame Christine Lagarde, die französische Finanzministerin, leitete aus dieser Erkenntnis sogar die Forderung ab, dass Deutschland seinen Export bremsen müsse – damit wohl die Franzosen besser nach- oder mitkommen.

Ein Vergleich der Exportentwicklung beider Länder, gemessen an der Gesamtausfuhr pro Einwohner, deckt dann auch schnell die Gründe für solch skurrile Forderungen auf. In 1991 lagen diese Zahlen noch dicht beinander: In Frankreich bei 3.700 € und in Deutschland bei nur 1.000 € mehr, nämlich 4.700 €. In den folgenden Jahren hat sich diese Schere dann sehr weit geöffnet: In 2009 lag diese Zahl in Frankreich bei 6.900 € und in Deutschland jetzt bei 11.900 € - also um 5.000 € höher.

Aber in einem Rennen mit vielen Teilnehmern wird keiner gewinnen, der nur auf einen einzelnen Mitläufer wartet, um diesen dann wieder herankommen zu lassen. Es laufen ja immer viele mit und die anderen werden nicht warten, sondern vorbeilaufen. So sieht aktuell unser wirtschaftlicher Wettbewerb aus. Da kommen andere schneller voran. Betrachten Sie nur die BRIC-Staaten mit einem Wirtschaftswachstum, das beispielsweise in China und Indien um das sechs- bis siebenfache höher liegt, als das in 2010 für Deutschland prognostiziert wird.

Was hilft es da, beispielsweise auf Frankreich zu warten? Der internationale Wettbewerb setzt zunehmend andere Maßstäbe und findet auch woanders statt. Ganz abgesehen davon, dass sich die Exporterfolge Deutschlands viel häufiger von Qualitäts- und technischen Vorteilen ableiten als von den Preisvorteilen. Konzentrieren wir uns also auf unsere aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Diese beziehen sich eindeutig auf unsere Teilhabe am Wachstum der BRIC-Staaten, auch der USA - wo die Konjunktur wieder anspringt – und dann auch auf die Wachstumsmärkte in Süd- und Osteuropa und dem Nahen und Mittleren Osten.

In der Teilnahme am Wettbewerb in diesen Staaten sind Innovationen gefragt und es ist Schnelligkeit gefragt. Besser und innovativer wollen aber alle werden. Die Frage ist: Wer ist schneller mit der Realisierung seiner Ideen? Wer bringt die Innovationen schneller auf den Markt? Diese, für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit entscheidenden Kriterien zielen auf die Prozesse, genauer: Auf die Prozessdurchgängigkeit, die Prozessqualität und die Prozessgeschwindigkeit. Eines scheint klar: Mit den Methoden und dem Tempo von gestern – aus der Zeit vor der Krise – wird man die neuen Herausforderungen in einem vielfach veränderten Wettbewerbsumfeld nicht meistern können.

Im letzten Jahr haben wir von EPLAN Ihnen hier an dieser Stelle den von uns entwickelten Engineering Performance Factor vorgestellt. Die Ergebnisse der durchgeführten EPF-Checks stellt Herr Schewior später noch vor. Eine wichtige Erkenntnis nenne ich vorab: Wir haben sozusagen jede Ecke des Produkt-Entstehungs-Prozesses, des Engineerings und der Produkt-Datenverwaltung ausgeleuchtet und sind deutlich fündig geworden.

Das Resümee lautet eindeutig:

„Mehr Pepp für den PEP“

Was so viel meint wie: Es sind deutliche Optimierungen im Produkt-Entstehungs-Prozess möglich. Durch mehr Durchgängigkeit, das heißt im direkten Datenaustausch aller integrierten Systeme, gespeist aus der gleichen Datenbasis mit wirksamen Optimierungen, durch die Vermeidung von Mehrfacheingaben und dem Ausschluss von Inkonsistenzen und einer größeren Wertschöpfung. Durch diese deutliche Steigerung der Prozessqualität ist Fortschritt machbar!

Ja, es ist unbestreitbar: Der Schlüssel zur Produktivitätssteigerung liegt heute und morgen ganz klar in den Prozessen.

Theoretische Aussagen dazu sind gut und geben gute Hinweise. Wichtiger aber ist der Beweis! Der Nachweis, dass es geklappt hat. Der Nachweis, wo und wie die Nutzung z. B. des EPLAN Engineering Centers im Spannungsfeld von Zeit, Kosten und Qualität den Härtetest bestanden hat. Den Nachweis, dass den Anwendern „Quantensprünge“ in den Engineering-Prozessen gelungen sind – wie es ein Anwender aussagt.

Diese Nachweise demonstrieren wir Ihnen hier auf der Messe. Wir wollen mit Best-Practice-Beispielen

  • nachprüfbare Kundenerfolge darstellen,
  • realisierte Anwendungen veranschaulichen, die eindeutig zeigen, wie sich beispielsweise die Komplexität bei Varianten und technisch anspruchsvollen Produkten dauerhaft optimal beherrschen lässt.


Deshalb mein Statement:

Wer jetzt nach neuer Power für die Zukunft fragt: Hier werden die Wege aufgezeigt!!

Hier zeigen wir die Potentiale für diese Power, die Power für die Zukunft, die Power aus der Krise.

„Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet“, so hat schon Thomas Edison gesagt.

EPLAN ist hier auf der Messe, um zu zeigen, was, wie und wo getan werden kann, um neue Erfolge möglich zu machen. Wir gehen diesen Weg gemeinsam mit unseren Kunden mit dem Ziel:

From Good to Great – oder zu Deutsch: Vom Guten zum Besseren

Lassen Sie sich dazu mit den Best-Practice-Beispielen am EPLAN-Messestand überraschen.

EPLAN Software & Service, April 2010

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